Besuch beim Pferdeschutzhof

Nette Gespräche, auch mit der Leiterin des Schutzhofes, Sabine Verbeek.

Pferden ein gutes und sorgenfreies Leben ermöglichen? Diesem Ziel hat sich der 1988 gegründete Kölner Schutzhof in Weidenpesch verschrieben, der am Sonntag seine Türen für ein Sommerfest öffnete. Mit selbstgemachten Speisen, einer Tombola, spielerischen Angeboten und natürlich: jeder Menge Pferden. Auch ich habe als ehrenamtliche Bezirksbürgermeisterin das schöne Wetter genutzt und war spontan vor Ort, um mehr über das Projekt zu erfahren, das Tierschutz mit Jugendarbeit verbindet. Ab 12 Jahren kann man mit Einverständnis der Eltern freiwillig als Schutzhof-Kiddie mithelfen. Auch die Ableistung von Sozialstunden ist hier möglich. 

Netterweise kam ich dabei ins Gespräch mit der Leiterin des Schutzhofes, Sabine Verbeek, die von der bewegten Vergangenheit des Projektes erzählte: Politische Widerstände, mehrfache Brandstiftung, tödliche Messer- und Giftanschläge auf hier beherbergte Pferde. Ich bin beeindruckt, wie das Team des Schutzhofes, das überwiegend aus Spenden finanzierte Projekt mit ganzheitlichem Blick, Liebe und eisernem Durchhaltevermögen dennoch am Leben hält. Nach dem Motto: „Ein gerettetes Tier verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier.“ Dementsprechend sorgt sich der Verein immer wieder um Pferde und Ponys, die in Notsituationen geraten sind und versucht eine neue dauerhafte Heimat für sie zu finden. 

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Patenschaft, als Sponsor, Vereinsmitglied oder auch mit einer Sachspende tun. Zum Kennenlernen des Projekts eignen sich die Ausflüge, Workshops und Besuchsangebote für Schulklassen und Kindergärten. Zudem ist der Hof auch ohne Voranmeldung von Dienstag bis Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

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